Der nächste Sargnagel für brennbare Kältemittel?

Ein klein wenig verwundert war ich heute schon, als ich gelesen habe, dass die IEC Norm 60335-2-89 nicht durch gewunken wurde.

Scheinbar sollte im Rahmen der Überarbeitung der Norm das legendäre 150 g Limit für brennbare Kältemittel auf 500 g erhöht werden.

So wie ich das bisher verstanden habe sollte die Sicherheitsbetrachtung in dieser Norm die Blaupause für zukünftige weitere Normen sein. Ich bin schon jetzt gespannt, aus welchen Gründen das dieses Mal nicht geklappt hat. Jetzt muss man erstmal die Norm wieder neu auseinander nehmen, die Begründungen der „Ablehner“ analysieren, und den nächsten Entwurf schreiben. Diesen dann wieder zur Abstimmung vorlegen… Ob die Änderung dann kommen wird steht in den Sternen, aber kurzfristig wird das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nix.

Langsam nimmt die Kältemittelgeschichte immer mehr die Züge einer Realsatire an. Jemand schlägt eine technische Lösung vor, man analysiert das und findet heraus, dass es keine gute Idee war. (Mit Ausnahme von Sprudel äh Wasser oder CO2 aka R744 & R718. ;-))

Wenn man sich nur mal überlegt welchen volkswirtschaftlichen Schaden es nach sich gezogen hat, weil man alle paar Jahre Technologien in der Kälte- Klima und Wärmepumpentechnik komplett austauscht. Unglaublich.

Ich bleibe dabei: Kommt Zeit, kommt R744.

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